1. April 2008
01. April 2008 um 11:10
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Die Damen der Nutty Bar halten, was der Name verspricht: Ihre Posen schreien, ich will dich; ich will dein Geld, flüstern ihre Augen. Gespannte Shirts über dicken Bäuchen, junge Frauen mit alten Männern, schmusend solange, bis sie Hand in Hand ins Shoppingcenter schlendern. Lets ready to bangla!
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1000 Baht schnalzen die Tuktukfahrer wie die Geckos, mürrig akzeptieren sie auch 250 – nein, kein Phalang, den sie über den Tisch ziehen können, meine ich. Doch wahrscheinlich bezahle für die Fahrt trotzdem das Doppelte als normal.
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Drive fast and be careful, steht auf dem Schild – sollte es nicht umgekehrt lauten?
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Die Strassenküche schmort, Katzen raufen sich, Suppe brodelt im Topf, auf dem Grill schwitzt der Fisch und Schnulzen säuseln über die Tische, im Raum verteilt von emsigen Ventilatoren. Bauch voll, Geldbeutel auch: selten so gut und so günstig gegessen.
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Der Tag auf dem Wasser. Malerische Buchten, verträumtes Wasser, wunderbares Licht, tosende Stille – und mittendrin Berge von Touristendreck: Danke, Leonardo di Caprio!
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Flughunde schnarchen in den Ästen, Affen glotzen von den Felsen und rotbäuchige Russen knipsen. Korallen tot und Fische frech: sie knabbern am Brot und beissen in die Nippel.
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Delirium danach – Blut gekotzt und Wasser geschissen, kein Hunger auf Nichts. Ausser auf Schlaf. Wirre Träume, Vergangenes zerfliesst mit dem Moment, Erinnerungen paaren sich mit Wunsch und Alb: Sex mit zwei Frauen, davon eine unbekannt; Streit mit Kunden, längst verjährt; Treffen mit Menschen aus dem Kindergarten an einer Trahmaltestelle; Job als Jagdbomberfluglehrer auf einem Flugzeugträger – baff erstaunt, wozu ich schlafwandelnd fähig bin.
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Sonne gähnt, Aquarelle am Himmel, Zickaden beten im Chor, Vögel quietschen – und sie, sie ziehen sich in die Gruft zurück und verdauen bis zur nächsten Nacht: Warum nur hat Gott die Moskitos erfunden?
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Die erste: sauglatt. Die zweite: unterhaltsam. Die dritte: erträglich. Die vierte: mühsam. Die Wiederholung der Wiederholung der Wiederholung der Nächte in Patong.
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Rezeptionistin: «We are just a little bit fully booked.» So kann man es auch ausdrücken.
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Erstes Bungalow: froh, eine Spüle zu haben. Letztes Bungalow: Dampfabzug über dem Thron und Telefonbuchse neben Papierdispenser. Wie sich Toiletten doch unterscheiden können … ganz wie das ganz alltägliche Geschäft in einem Land, in dem spicy wirklich spicy ist.
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Thailand, ich kehre zurück.
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Dingdong.